Wie wär's ...!?
JesusHouse veranstalten ist das eine. Menschen zu Jesus einladen ist das andere. Damit Menschen in deinem Umfeld Jesus kennenlernen können, brauchen sie am besten eine Einladung. Eine Einladung zur Gemeinschaft mit anderen Christen, denn dort ist der auferstandene Christus gegenwärtig (Mt 18,20).
Karsten Hüttmann gibt dir ein paar Tipps, wie du Leute einladen kannst:
Tipp 1
Lernen von Samuel: Nicht immer den naheliegensten Einladen, sondern auch mal an die „Davids“ denken
Lerne von Samuel! Der Prophet Samuel sollte den neuen König in Israel salben. An alle möglichen Jungs hatte er gedacht, aber nicht an David. Den hatte er nicht auf dem Schirm. Überlege doch mal, oder besser: bete darum, dass Gott dir zeigt, wen du mal einladen sollst. Und achte dabei vor allem mal auf die in deinem Umfeld, die dir nicht sofort einfallen würden. Vielleicht den Typen aus der Nachbarklasse, der nicht so richtig Freunde hat. Oder die Neue aus der Nachbarschaft, die du eigentlich noch gar nicht kennst. Wer ist in deinem Umfeld, wo Gott sagt: „Der oder die ist es!“ (1. Sam 16,12)? – Und dann geh hin und tu es, lade die Person ein!
Tipp 2
Lernen von Philippus: Zeugnishaft einladen
Lerne von Philippus! Philippus hatte einen guten Kumpel, den Nathanael. Und nachdem er selbst Jesus kennen gelernt hatte, erzählte er Nathanael von Jesus. Aber Nathanael war an einem „Traktat“ über Jesus nicht sonderlich interessiert. Statt ihn weiter mit Worten vollzutexten, lädt Philippus ihn einfach ein, mal mitzukommen (Joh 1,45). Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Leute kein Problem damit haben, dass ich an Jesus glaube. Aber über Religion zu reden, darauf haben sie meistens keinen Bock. Was unternehmen, neue Leute kennen lernen geht dagegen fast immer. Von daher: Organisiert doch mal eine Jesushouse-Party oder so und ladet ein paar Freunde dazu ein, die Jesus noch nicht kennen. Und rechne damit und bete darum, dass Jesus dann da ist und ein Gespräch in Gang bringen wird.
Tipp 3
Lernen von Paulus: Beim unbekannten Gott anknüpfen
Lerne von Paulus! Paulus ist unterwegs in Athen. In manchen Ecken der Stadt muss man damals fast das Gefühl gehabt haben, in einem Supermarkt der Religionen zu sein. Es gab alle möglichen Gottheiten, an die die Leute glaubten und denen sie opferten. Paulus beobachtete das Ganze sehr genau, um dann mit ein paar Leuten darüber ins Gespräch zu kommen, was Glaube eigentlich bedeutet, wer und wie Gott wirklich ist (Apg 17,19ff). Wenn wir Leute einladen wollen, mit uns über Gott nachzudenken, sollten wir auch genau hinsehen und hinhören, wer oder was Gott für sie ist. Also: Bevor man selbst von Gott erzählen will, erst mal ruhig fragen: "Wer oder was ist für dich eigentlich das Höchste im Leben?" Vielleicht kann man dann irgendwo anknüpfen …
Tipp 4
Lernen von Abraham: Gastfreundschaft geht durch den Magen
Lerne von Abraham! Abraham sitzt daheim und schaut raus auf die Straße (oder was immer auch vor seinem Zelt war). Da fallen ihm drei Männer auf, die er nicht kennt. Er geht auf sie zu und lädt sie ein - zu sich nach Hause zum Essen (1. Mose 18,1 ff.). Wer kann da schon Nein sagen? Und am Ende stellt sich auch noch heraus, dass Gott selbst am Tisch sitzt. Essen ist immer gut, vor allem wenn es lecker ist. Und Essen ist so eine entspannte Möglichkeit, einander kennen zu lernen. Z. B. bei einem „Moving Dinner“, eine sehr geniale Aktion für Gruppen. Und was man sogar noch besser machen kann als Abraham: die Gäste nicht nur passiv am Tisch sitzen lassen und bewirten, sondern gemeinsam kochen und so. Schon ist ein Gast kein Gast mehr!