Die Themen

0. Abend - los. du wirst herausgefordert

Lukas 5,17-26
In dieser Geschichte geht es um Menschen, die ihren Freund zu Jesus bringen. Und das ist elementar und entscheidend bei JESUSHOUSE: dass Menschen ihre Freunde zu Jesus bringen. Dabei passiert nicht nur mit demjenigen etwas, der gebracht wird. Sondern auch mit denjenigen, die ihn bringen. Auch das wird bei JESUSHOUSE passieren: wir selbst werden verändert. Jesus zeigt sich als der, der vergibt und heilt. Der Menschenleben grundsätzlich verändert und Menschen in Bewegung setzt.

1. Abend - nah. du wirst besucht

Lukas 2,1-20
Gott (wenn es ihn denn gibt), wirkt für viele Jugendliche weit weg und anteilnahmslos – ein alter Opa auf einer weit entfernten Wolke, der keine Ahnung vom Leben hier hat. Aber der Gott der Bibel sucht aktiv die Beziehung zu seinen Menschen und will Teil des Lebens im Hier und Heute sein. Dass Gott nicht fern und ewig weit weg ist, sondern nah, wird besonders darin deutlich, dass er selbst Mensch und Teil dieser Welt wird.


2. Abend - anders. du wirst gesehen

Lukas 19,1-10
Bei ›Zachäus‹ fällt vielen sofort die  Kinderstundengeschichte vom Zwerg ein, der auf den Baum gestiegen ist. Der Plot stimmt soweit. Entscheidend ist aber, dass es sich bei der Zachäusgeschichte um eine geniale Zuspitzung, ja vielleicht sogar die Summe des ganzen Evangeliums nach Lukas handelt. Im Blick auf Zachäus fragen wir: »Was muss ich bringen?«
Jugendliche sind es gewohnt, nach Leistung bewertet zu werden. Wer viel bringt, der bekommt viel. Das sitzt tief in unserer Gesellschaft. Die Fragen: »Was bringt mir das?«, »Was kostet mich das?« und »Was muss ich bringen?« liegen da oben auf.

In der Begegnung zwischen Jesus und Zachäus können wir erkennen, wie anders als erwartet/gefordert Jesus handelt. Bei ihm gelten andere Maßstäbe.

3. Abend - neu. du wirst frei

Lukas 8,40-56
Wir sind ständig auf der wilden Suche nach Neuem – wer das neue iPhone hat oder die neusten Trendklamotten ist King oder Queen. Das ist auch das Attraktive an Facebook: Man kann sich immer wieder neu erfinden. Dahinter steckt oft die Sehnsucht, angenommen und besonders zu sein. Gerade ältere Jugendliche reisen in fremde Länder und sind immer auf der Suche nach dem neusten Kick – um sich selbst zu finden; manchmal auch, um sich selbst zu entkommen. Aber, was gestern neu war, ist morgen schon längst veraltet. Diese Schnelllebigkeit bringt uns dazu, dem Neuen hinterher zu hetzen, um ›in‹ zu sein. Doch die wirkliche Veränderung, die wir uns noch von der neuen Frisur versprochen haben, bleibt dann doch aus.

Jesus schenkt umfassende und anhaltende Erneuerung. Wenn er Menschen befreit, werden sie auf mehreren Ebenen neu: körperlich, sozial, seelisch und geistlich.


4. Abend - ganz. du wirst leben

Lukas 23,32-43
Jesus gibt sich ganz – mit allem, was er ist und hat. Damit gibt sich auch Gott ganz. Er schickt nicht einfach einen Abgeordneten, sondern in Jesus ist Gott ganz Mensch. Dieser Gott geht aufs Ganze, um uns seine Liebe eindrücklich zu zeigen. Er schreckt auch vorm Letzten, dem Tod, nicht zurück, sondern setzt sein Leben ein, damit wir ganz werden. Ganzwerden – das sind paradiesische Zustände: Am Kreuz lädt Jesus uns ein, ›noch heute‹ in ganz enger Beziehung mit ihm zu leben. Unsere Schuld und Scham werden vergeben, Wunden werden heil und Stück für Stück macht Jesus uns frei von den Verstrickungen in negative Systeme. 


5. Abend - dabei. du wirst staunen

Lukas 24,13-35
Ob die Freundin abgehauen ist, die neue Stadt einen mit verschränkten Armen begrüßt, einfach keiner anruft oder man generell nicht klarkommt mit diesen komischen anderen Leuten – das Gefühl des Alleinseins ist schmerzhafte Alltagserfahrung vieler Jugendlicher. Dabei ist die Sehnsucht nach Gemeinschaft und treuer Freundschaft riesengroß. Viele Jugendliche wissen, wie es sich anfühlt, verlassen zu werden oder unverstanden allein zurückzubleiben.
Ähnlich geht es den beiden Wanderern in unserer Geschichte. Sie hatten Heimatort, Familie und Sicherheiten verlassen, um Jesus zu folgen – in der Hoffnung, dass er der versprochene Befreier Israels ist. Und dann so ein schreckliches Ende. Alles aus. Wieder allein. Verzweifelt treten sie den schweren Heimweg an. Zurück in ihr altes Leben.

Es ist immer Jesus, der sucht, der nachgeht, der sich zuerst naht und sich auf unseren Weg begibt. Oft nicht spektakulär, sondern einfach als Begleiter.

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