Gott?
Cacau, der Fußballnational- und VfB-Spieler, spielt regelmäßig in der Nationalmannschaft, hat sogar bei der WM 2010 kurz nach Einwechslung ein Tor gegen Australien geschossen. Aber er ist nicht gekommen, um über Fußball zu plaudern. Cacau hat viel erreicht, ist erfolgreich im Fußball, beliebt als Star und trotzdem weiß er, dass er dort nicht seine Erfüllung finden kann. Begeistert erzählt er von seiner Freundschaft zu Gott. Für ihn ist Johannes 15,15 aus der Bibel sehr wichtig geworden: Jesus nennt uns nicht mehr Diener, sondern Freunde. Das ist es, was ihn ausmacht: Die Freundschaft und Beziehung zu seinem Vater und Freund im Himmel.
Diesen Vater stellt Matthias Clausen vor. Wer ist dieser Vater, dieser Gott? Gehört diese Fragen nicht auch zu den unbeantwortbaren Fragen, die uns tagtäglich beschäftigen? Zum Beispiel „Wenn auf einem Rasen mittendrin ein Betreten-Verboten-Schild steht, wer hat es dort hingestellt?“ oder „Warum trägt Superman, wenn er doch so toll ist, seine Unterhose oben?“
Kann man seinen Verstand einsetzen und trotzdem glauben? Irgendwie scheint das doch alles ein Widerspruch in sich zu sein. Aber oft haben die Gründe für ein „Nein“ nicht mit dem zu tun, wie wir darüber denken oder was uns unser Verstand sagt. Das Herz liefert meistens genug Gründe. Bei einigen herrscht großer Nebel, wenn man über Gott nachdenkt. Sie kennen ihn nicht und haben auch kein großes Interesse ihn kennen zu lernen. Andere freuen sich, aber es gibt auch genug Jugendliche, die bei dem Wort „Gott“ einfach zusammenzucken. Ihnen wurde nichts Gutes erzählt oder sie haben selbst schlechte Erfahrungen gemacht.
Matthias ist froh, dass es an diesem Punkt nicht aufhört. Er weiß teilweise keine Antworten auf das, was zum Beispiel gerade in der Welt passiert, wenn man nach Japan, Lybien usw. schaut. Aber trotz und gerade deswegen will Gott ein Vater für uns sein. Nicht einer, wie wir ihn vielleicht hier auf der Erde hatten. Ein Vater, der uns liebt, der uns sucht wenn wir weglaufen, bis er uns wiedergefunden hat. Doch das Gute dabei ist: Gott drängt sich uns nicht auf, wir dürfen anfangen zu suchen und uns sicher sein, er wird sich finden lassen.
Wirst du anfangen ihn zu suchen?
Was machst du, wenn du diese Aufforderung hörst?