Manche Leute sagen, dass der Glaube an Gott nichts mit dem normalen Leben zu tun hat. Mir hat mal jemand gesagt: „Glauben ist was für Leute, die sich an irgendwas festhalten müssen. ...
Manche Leute sagen, dass der Glaube an Gott nichts mit dem normalen Leben zu tun hat. Mir hat mal jemand gesagt: „Glauben ist was für Leute, die sich an irgendwas festhalten müssen. Das, woran sie glauben, gibt es zwar nicht, aber dafür fühlen sie sich besser.“ Das stimmt aber nicht.
Ich habe erfahren, dass das Leben mit Gott sehr kraftvoll ist. Es ist weit davon entfernt, langweilig oder komisch zu sein. Und es findet nicht nur in der Kirche statt. Im Gegenteil: Christsein gehört auf die Straße. Es gehört ins normale Leben. Denn Gott möchte mit normalen Menschen zusammen sein. Du kannst Gott begegnen, wenn du willst. Der Glaube an Gott macht aber nur dann Sinn, wenn du voll drauf einsteigst.
Die Bibel sagt, dass es Gott war, der die Welt erschuf. Das ist für uns schwer zu schlucken. In der Schule lernen wir, dass nicht Gott, sondern Zufall der Ursprung war. Die Bibel dagegen sagt eindeutig: Gott ist der Anfang aller Dinge. Er ist eine Person. Aber er ist auch das Leben selbst. Alles, was lebt, empfängt das Leben von ihm. Ohne Gott gäbe es kein Leben. Ohne Gott gäbe es gar nichts.
Wer wissen möchte, wie Gott ist, kommt an einer Person nicht vorbei, von der im Neuen Testament der Bibel berichtet wird: Jesus. Die Bibel ist übrigens das bestüberlieferte Buch der Antike. Auch durch andere Quellen ist eindeutig belegt, dass Jesus gelebt hat. Jesus zog durch die Gegend und machte durch sein Verhalten und durch seine Reden deutlich, dass er Gottes Sohn ist. Bei einer Gelegenheit sagte Jesus: „Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zu Gott kommen.“
Was Jesus damit sagen wollte? Ganz einfach: „Wollt ihr wissen, wie Gott ist? Dann seht mich an. So wie ich bin, so ist Gott auch. Ich bin das Ebenbild meines Vaters. Zwischen mir und ihm gibt es nur einen Unterschied: Gott ist Geist und ich bin Mensch. Sonst sind wir in allem gleich. Deshalb: Wer an mich glaubt, der glaubt an Gott. Und wer zu Gott eine Beziehung haben will, der braucht eine Beziehung zu mir.“
Jesus war der einzige unschuldige Mensch, der jemals auf der Erde gelebt hatte. Und gerade deshalb sollte er alles auf sich nehmen: Alles Schlechte, das jemals auf der Erde geschehen war oder noch geschehen würde. Die Bibel berichtet, dass Jesus an ein Kreuz genagelt wurde. Er wurde verspottet und verachtet. Er starb, damit wir leben können.
Das ist nicht leicht zu verstehen, aber es sollte noch besser kommen: Drei Tage nach seinem Tod fanden seine Freunde ein leeres Grab vor. Hatte Jesus nicht mehrfach von seinem Tod geredet? Und hatte er nicht behauptet, er würde wieder auferstehen von den Toten? (Matthäus 16, 21)
Das Grab war leer. Die Leinentücher lagen noch auf dem Tisch, aber von Jesus gab es keine Spur. Johannes schreibt in seinem Bericht, dass er, als er das sah, glaubte, dass Jesus von den Toten auferstanden war (Johannes 20, 9).
Es ist ja nicht so, dass das Grab auf einmal leer war, und niemand wusste, warum. Jesus wurde als Lebender von über 500 Personen gesehen! Paulus berichtet das in einem Brief. Er schreibt auch, dass einige von diesen Augenzeugen noch lebten, als er den Brief schrieb. Und dann forderte er seine Leser sogar auf, diese Zeugen selbst zu befragen. Er muss sich schon sehr sicher gewesen sein. (1. Korinther 15, 4-8)
Jesus hat mal gesagt: „Ich bringe allen, die zu mir gehören, das Leben – und dies im Überfluss.“ (Johannes 10, 11) Was will er damit sagen? Es gibt ein Leben ohne Defizite. Es gibt so etwas wie Erfüllung. Wie du das erleben kannst, darum geht es unter anderem bei JesusHouse.
Gottfried Müller