JesusHouse 2010 / 2011

september 2010 - märz 2011

Jo, ich schaffe das!

Achtung positive Baustelle!

Geht dir das auch so? An meine Fehler, Misserfolge und Niederlagen erinnere ich mich ziemlich gut und ausgiebig. Aber wenn ich aufzählen soll, was in letzter Zeit alles gut geklappt hat, wo ich Spaß hatte oder anderen eine Freude gemacht habe - dann ist da erst einmal Leere. Ich muss tief im Gedächtnis graben, bis mir etwas einfällt.

Warum denken wir immer zuerst an das Negative, obwohl es uns doch gar keinen Spaß macht? Das macht irgendwie keinen Sinn. Viel besser ist es, an die positiven Erlebnisse zu denken. Und das aus gutem Grund: Dann traut man sich nämlich mehr und geht mit Fehlschlägen viel leichter um.

Und ich wette, dass auch dir eine ganze Menge einfällt, was du gut kannst, was du in den letzten Wochen gut gemacht hast oder wo andere sich deinetwegen gefreut haben.

Also los: Überleg mal und schreib dir am besten alles auf! Das tut gut, weil du all diese Dinge dann bildlich vor dir hast. Nimm dir einen Block oder ein Notizbuch und setz dich jeden Abend hin und schreib alles auf, was an diesem Tag positiv war. Schon nach kurzer Zeit wirst du eine geniale Liste haben. Denn: Jeder kann und macht etwas besonders gut!

Das müssen natürlich nicht immer gewaltige Erfolge sein. Oft sind es gerade die Kleinigkeiten, die wir nicht wahrnehmen, die aber große Wirkung auf dich und andere haben. Gerade die solltest du im Auge behalten, denn sie verlangen dir oft nicht viel ab, tun aber dir und vielleicht auch anderen gut. Das kann die 3 in der Mathearbeit sein, nachdem die letzten Klausuren eher auf 4 oder 5 standen. Oder du hältst es schon seit ein paar Wochen durch, regelmäßig joggen zu gehen. Oder du hast deiner älteren Nachbarin eingekauft.

Wichtig: Nimm das, was du geschafft hast, wahr und belohne dich dafür! Und trau dir zu, dass du anderes genauso schaffst! Auch wenn andere nichts merken oder gar davon haben: Für dich ist das alles wichtig und du darfst dir sagen: Jo, ich schaffe das!

Zwei Bibeltexte möchte ich dir mitgeben:

1. Mose 1,27.28

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau. Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz! Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.«

Gott, der alles (er)schaffen kann, hat dich als sein Ebenbild geschaffen! Ganz sicher hat er dabei nicht vergessen, dir viele Gaben mitzugeben: Du kannst auch etwas!

Psalm 121,2-8

»Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! Und du sollst wissen: Der Herr lässt nicht zu, dass du zu Fall kommst. Er gibt immer auf dich Acht. Er, der Beschützer Israels, wird nicht müde und schläft nicht ein; er sorgt auch für dich. Der Herr ist bei dir, hält die Hand über dich, damit dich die Hitze der Sonne nicht quält und der Mond dich nicht krank macht. Der Herr wendet Gefahr von dir ab und bewahrt dein Leben. Auf all deinen Wegen wird er dich beschützen, vom Anfang bis zum Ende, jetzt und in aller Zukunft!«

Gott ist immer bei dir, er fängt dich auf, er hilft dir wieder auf, er sorgt für dich und er unterstützt dich. Du bist nicht allein!

Bei JesusHouse kannst du Menschen kennenlernen, die gelernt haben, sich - gemeinsam mit Jesus - etwas zuzutrauen. Du willst das auch schaffen? Dann komm zu JesusHouse!

Claudia Siebert, JesusHouse Onlinemagazin

Bildrechte Bild oben:Thomas Max Müller, pixelio.de